Von der Kunst ein Teehaus zu bauen: Nürnberg vom 27.10.2017 bis 28.02.2018

Prima Sache!

Das Neue Museum Nürnberg zeigt im Herbst 2017 eine große Japan-Ausstellung. Sie handelt von der Kunst, ein Teehauszu bauen und lädt ein zu Streifzügen durch die Welt der japanischen Ästhetik.

Ausgangspunkt der musealen Entdeckungsreise ist das traditionelle japanische Teehaus, ein Ort spiritueller Praxis. Begründet wurde diese Praxis durch den berühmten Teemeister Sen no Rikyû (1522-1591), der die Teezeremonie als ein synästhetisches Ereignis verstand. Teehäuser, so Rikyûs Empfehlung, sollen betont einfach sein und aus Materialien bestehen, die dem Verschleiß und den Witterungseinflüssen kaum widerstehen können. Aus der japanischen Teekultur und ihrer Verbindung zum Zen-Buddhismus geht eine Ästhetik der Leichtigkeit, der Fragilität und des Ephemeren hervor, der wir Objekte von überwältigender Schönheit verdanken.

Die Ausstellung bietet neue Zugänge zu den in Japan essentiellen Gedanken einer ästhetischen Praxis der Transformation. In ihr wird das einfache Teetrinken zum zeremoniellen Akt. Alltägliche Verrichtungen und Gegenstände werden zum Ausgangspunkt einer Meditation über Materie und Zeit…

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