Alleinunterhalter

So nannte Matthias Egersdörfer sein ersten Programm. Zu dieser Zeit war ich künstlerischer Assistent von Prof. Peter Angermann an der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg. Da war der Herr Egersdörfer noch Student und begann gerade seine Karriere als Kabarettist.

Es brauchte also ein Poster – für mich als damals schon wahnsinnig alten Hasen ein Klacks. Matthias hatte schon eine Latte an Fotos (von Andreas Moll, eigentlich ein Steinhändler) und die derzeit stattfindende Ausstellung von Julian Opie im Neuen Museum tat ihr übriges. Zu dieser Zeit war ich der glatten, perfekten Linien diverser Grafikprogrammen ziemlich überdrüssig, weshalb ich meine Filme nicht nur aus Kostengründen mit der Hand zeichnete und es auf Blitzer anlegte wo ich nur konnte.

Der Fehler – mein Freund. Hier die Poster bzw. ein Portrait:

 

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4 Gedanken zu “Alleinunterhalter

  1. „Der Fehler – mein Freund“ – ein schönes Motto. Gut getroffen auch Egersdörfer! So hattest du also Anteil an seiner Karriere. Wenn ich mal schlechte Laune habe, schaue und höre ich mir Egersdörfer auf Youtube an, und kann auch zum xten Mal noch darüber lachen, wie zuletzt bei seinem Bericht über die „Unterzucker!“ schreiende Mutter https://www.youtube.com/watch?v=UdjKvZvjciU oder über die „Arschlochspinnen“ unter der Autobahnbrücke.
    Andreas Moll, ist das der Vater von Philipp Moll, dessen Büchlein du mir geschenkt hast?

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    1. Ein wenig, wenigstens. Matthias‘ Mutter durfte ich auch noch kennen lernen – eine echte Granate. Der Andreas Moll ist ein Cousin und hat mit Fotografie eigentlich gar nichts zu tun, der jetzige Hausfotograf ist ein sehr guter Inszenierer. Stephan Minx. http://www.photoheimat.de/. In meinem Beitrag „Muessen-später vielleicht“ ist Reinhardt als Mollsches Youtube-Filmchen verlinkt, da muss sich der Herr Egersdörfer rechts auf dem Sessel ziemlich zusammen reissen (https://duemmlersblog.wordpress.com/2017/06/22/muessen-spaeter-vielleicht/). Das Fliegenpilz-Insekten-Bühnen-Bild stammt von Peter Angermann (www.polka.de).

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      1. fast zu fürth nicht zu vergessen, eine boygroup in der urbesetzung egersdörfer, moll, gröschl und betz, die sich für peter angermanns geburtstag mal schnell gegründet hat und den ursprung im kulturverein winterstein hatte. da wird das myzel schon ein wenig sichtbarer, zumindest der eine stamm.

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