Nonfiktionale – Reklame

Die Nonfiktionale ist ein Dokumentarfilmfestival in Bad Aibling. Dieses Jahr mit dem Motto Sprechende Bilder – 8. bis 11.März 2018. Seit 2016 bin der Festivalgrafiker und das gefällt mir. Vermutlich, weil verschiedene Medien zu einem Gesamtbild gestaltet werden müssen –  eine der anspruchsvolleren Aufgaben.

Poster, Seitenansichten des Programms, kleines GIF, mehr wird folgen:

 


Das Logo hat Ingo Offermanns entwickelt und das Designkonzept der Nonfiktionale haben Studierende der Klasse Prof. Offermanns an der HFBK Hamburg für die erste Nonfiktionale 2007 entwickelt. Es folgt einem einfachen Prinzip. Der Preisträger des letzten Jahres wird mit Moor (Bad Aibling ist ein Moorbad!) übergossen und für das neue Filmfest fotografiert. Die/der Moormann/frau wird grob gerastert und bildet so das Bildmotiv. Das grobe Raster gilt für alle Abbildungen. Im Grunde ist das eine Siebdruckidee, die ich oft selbst angewandt habe. Darüber hinaus sehr hilfreich bei für den Druck unzureichend aufgelöstem Bildmaterial ist. Das Erscheinungsbild ist auf zwei Farben beschränkt. Minimale Vorgaben geben mir als Gestalter maximale Freiheit.

Dieses Jahr nahm ich mir vor, das Logo mit der Typografie wieder stärker zu verbinden bzw. zu harmonisieren. In den letzten Jahren wurde das Logo immer fremder zur in der Hauptsache verwendeten Bureau Grotesque. Ich nutzte die Courier Standard, Schrift des Typologos Nonfiktionale, als Brotschrift. Nachdem ich mich auf das letzjährige Gestaltungsraster stützte – die Zeit war doch recht knapp – stellte sich heraus, dass ich mir damit selbst ein ziemliches Ei gelegt hatte. Die Courier ist im Satz eine echte Zicke und ich muss mir wohl für nächstes Jahr etwas anderes einfallen lassen, auch wenn ich sie für eine gute Type zur Verbildlichung von Dokumentation/Dokumentarfilm halte.

 

 

 

Advertisements

8 Gedanken zu “Nonfiktionale – Reklame

  1. Die Schreibmaschinenschrift zusammen mit der reduzierten Farbgebung und dem groben Raster lassen denken an die Underground-Kultur der 1970-er Jahre und ihre auf der Kleinoffset gedruckten Publikationen. Schaut man jedoch genau hin, ist alles perfekt gestaltet. Danke fürs Zeigen und für die Mitteilung deiner Gestaltungsideen.

    Gefällt mir

    1. das poster ist immer das erste was gestaltet werden muss und somit maßgebend für weitere gestaltung. diesmal wurde es irgendwie ein klassiker. gestalterisch wie auch farblich. es gibt natürlich viel mehr zu erzählen, aber da muss ich ein wenig abstand gewinnen. merci fürs kommentieren auf dich und christa ist halt einfach verlass : )

      Gefällt 1 Person

      1. so wirds gedruck, die filmabbildungen habe ich als duplexe angelegt und der rest eben nur 2 farbig. in diesem fall schwarz und hks 10, das dunkelste orange, wenn ich gedruckte exemplare habe schick ich dir eins wenn du magst.

        Gefällt 1 Person

  2. Ein wirklich gutes grafisches Konzept – und sehr passend für ein solches Festival, das als solches sicher auch interessant wird. Mein Glückwunsch zur gelungenen Arbeit.

    Gefällt 1 Person

Schreibe eine Antwort zu cd:) Antwort abbrechen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s