Neue Vorteile — zum alten Preis!

Als ich gestern Einkaufen war, las ich auf dem von mir selbst geschriebenen Einkaufszettel Spüli. Ich blickte ins Regal. Kein Spüli, dafür Fit, Pril gabs auch nicht. Also erwarb ich ein Plastikfläschchen Fit.

Jetzt entdeckte ich heute, im Material, diese freundliche Anzeige in einem alten Stern. Da wurde das „noch bessere Spüli“, das neben der „praktischen, handgerechten Plastikflasche“, auch in der „neuen wasserfesten Pulververpackung“ angeboten wurde. Das wäre doch einen prima Sache, Spülmittel wieder in einer plastikfreien Pulververpackung zu verkaufen.
Da bekommt man auch sicher irgendeinen Innovationspreis, muss man sich noch irgendeinen digitalen Quatsch dazu ausdenken…

Wenn man Spüli googelt, kann man feststellen, daß der Markenname immer noch für Spülmittel steht, obwohl es kein Spüli mehr zu kaufen gibt. Als interessanten Link fand ich den Markenfriedhof.

Vorhang auf: NEU. EIN NOCH BESSERES SPÜLI!

ein noch besseres Spüli

Neue Vorteile – zum alten Preis!

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19 Gedanken zu “Neue Vorteile — zum alten Preis!

  1. Ja, die alten Markennamen, die sich für immer eingebrannt haben, oder als Synonyme blieben: Tempo , Spüli, UHU.
    Aber auch Slogans.
    Schon zu meiner Kindheit mochte ich das alte Schreibwarengeschäft „Franz Weber“, das auf meinem Schulweg lag.
    Hier brannte sich mir der Werbespruch: „Schreibste ihr, schreibste mir…schreibste auf MK Papier.“ ein.
    Gerade heute kam ich an einer Litfaßsäule vorbei, auf der die Biermarke Stauder ein neues Bier mit Namen „BIERCHEN“ vorstellte:
    Pfiffig, einen vorhandenen Allegemeinbegriff andersherum zum Markennamen zu machen.
    Darauf einen Dujardin!
    😉

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  2. Ich wusste ehrlich gesagt nicht, dass es Spüli nicht mehr gibt. Die spitz gefeilten french nails der schönen Spüli-Dame und der Verweis auf Wirkung auch in handwarmem Wasser erinnert mich an den Spot des Spülmittels, in dem eine Kosmetikerin die Hand der Kundin badet. Das war?

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      1. palmolive gibts noch. wie aber irgendein test herausgefunden hat, sollte man besser handschuhe zum abspülen nutzen und keineswegs die hände drin baden.:)

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  3. Hach….
    Spüli ….mein Kopfkino springt sofort an!
    Meine Schwester und ich hatten in unserer Kindheit die Aufgabe, jeweils den umfangreichen „Sonntagsabwasch“ zu erledigen.
    Dazu brauchten wir selbstverständlich Spüli, einen Topfkratzer aus Draht, einen Spüllappen, eine Bürste, Trockentücher aus festem Leinen und zwei Stunden Zeit.
    Ich erinnere mich, dass wir dabei zumeist ununterbrochen redeten, lachten, uns Geschichten erzählten, kicherten und Pläne schmiedeten.
    In Zeiten der Geschirrspüler fällt das natürlich weg.
    Und SPÜLI wird auch nicht mehr gebraucht.

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    1. Ähnliches könnte auch mit PRIL erlebt worden sein. Ich habe gerade Bilder aus den 70ern vor meinem geistigen Auge: cremeweisse Küchenfliesen, auf denen die papiernen Pril-Blumen die Küchen einer ganzen Generation dekorierten.

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